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Hobby Fotografie

 

 

+ verwacklungsfreie Fotos +


Praxistest - Monostat RS 16 B Einbeinstativ

 

Pro: sehr hohe Standfestigkeit, leichte Bauweise
Kontra: nicht ganz billig

Einbeinstativ Monostat

Eines meiner fotografischen Lieblingsthemen sind Sport- und Tiermotive. Hierzu benötigt man recht häufig lange Tele-Brennweiten. Diese kann man ab einer gewissen Größe und Gewicht einfach nicht mehr verwacklungsfrei aus der Hand halten. Also benötigt man ein Stativ. Mit einem Dreibeinstativ ist man bei bewegten Motiven meist zu langsam. Eine optimale Lösung ist hier meist ein Einbeinstativ. Die Kamera hat eine feste Unterlage, man kann einem Motiv aber dennoch sofort folgen. Viele Teleobjektive haben dafür bereits eine Stativschelle eingebaut. Mit dieser kann man es dann für Quer- oder Hochformataufnahmen schnell drehen (siehe Foto). Ist dies nicht eingebaut, benötigt man noch einen Kugelkopf zwischen Einbeinstativ und Kamera (ohne hat man sonst nur die Möglichkeit im Querformat zu fotografieren).

 

In meiner beruflichen Phase im Fotogroßhandel, stellte sich ein Fabrikat als das beliebteste bei Presse- und Sportfotografen heraus. Der Schweizer Hersteller Monotstat baut Einbeinstative aus Aluminium. Der Vorteil zeigt sich sofort in der Praxis. Durch einen breiten Gummifuß mit einem Gelenk, hat man einen sehr festen Stand und ist sehr flexibel und schnell im verfolgen von bewegten Motiven! Im Prinzip ist es wie ein Kugelkopf im Fuß der Statives! Durch Verwendung von Alu-Rohren ist die Bauweise sehr leicht und auch komfortabel tragbar. Eine weitere kleine aber feine technische Besonderheit ist der Gewindestift der über die Auflageplatte höhenverstellbar ist. Der Gewindestift läßt sich auch umdrehen. Wozu dies? Auf der einen Seite hat man die Gewindegröße für Kleinbildkameras und umgedreht hat man das Stativgewinde für viele Mittelformatkameras (oder auch ältere Kameramodelle).
Sehr schnell zu verstellen ist auch die Klemmvorrichtung der einzelnen Säulen über Drehringe, die gummiert sind. Wobei dies in der Hektik auch ein kleiner Nachteil sein kann. Wenn man nicht fest genug angezogen hat, kann es sein das durch das Kameragewicht das Stativ etwas nachgibt. Aber ein Nachziehen bringt hier sofortige Abhilfe. Bei Sport- und Tierfotografie ist Schnelligkeit oft wichtiger (da sonst das Motiv weg ist), als eine zeitaufwändigere Klemmvorrichtung.

Die Monostat-Stative gibt es in mehreren Längen- und Kürzenvarianten mit zwei und drei Auszügen. In Alufarben oder Schwarz, je nach persönlicher Anforderung. Im Gegensatz zu vielen günstigeren Anbietern gibt es bei Monostat auch Ersatzteile! Wenn etwas verloren geht oder verschließen ist, kann dies meist schnell erneuert bzw. ausgetauscht werden!

 

Fazit:
Für mich das wohl beste Einbeinstativ das es seit Jahren am Markt gibt. Schnell, leicht und flexibel. Einziges Manko ist wohl, das diese Qualität wie so oft auch seinen Preis hat (Stand 2005: je nach Modell 142-193€).

Foto mit Einbeinstativ   Mit Einbeinstativ   Monostat Einbeinstativ

Nikon D70 - Leica M7 - Nikon MF 3,5/20 mm - Nikkor 2,5/35 mm E - Micro-Nikkor 2,8/55 mm - Nikkor AFD 2,8/180 mm - Nikkor AF-S 3,5-4,5G/18-70 mm - Nikon Balgengerät PB4 - KonicaMinolta Dimage Z2 - Monostat RS 16 B Einbeinstativ - Manfrotto Dreibeinstativ 344BR - Nikon Coolscan IV ED - Epson R1800

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