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Über die analoge und digitale Fotografie

Buchstabe F - Fisheye-Objektiv (Fischauge)

 

haben einen sehr großen Bildwinkel (170 Grad und höher bis zu 220 Grad!) und sind dadurch in der Lage, alles, was sich vor, über, unter und seitlich des Objektivs befindet, abzubilden!
Möglich ist dies durch eine gewölbte Frontlinse. Für ein echtes Fischeye ist ein kreisförmiges Bild mit schwarzer Umrandung üblich. Verzeichnungen sind bei diesem Bildwinkel nicht mehr zu korrigieren und sozusagen Objektivtypisch.
Durch die große und gewölbte Frontlinse sind Filter vor dem Objektiv nicht möglich. Die meisten Hersteller haben dafür entweder eine Filterschublade zum Austausch bestimmter Filter vorgesehen, oder es wird ein Filterrevolver verwendet. Dies ist ein fest eingebauter, drehbarer Mechanismus, wo durch drehen jeweils ein anderer Filter (z.b. UV, KR 1,5, gelb, rot...) eingestellt werden kann.

 

Ursprünglich wurde das Fisheye für die Wettervorhersage konstruiert. Mit seinem erhöhtem Aufnahmewinkel konnte ein größerer Bereich des Himmel fotografiert werden. Anhand der Veränderungen von Wolkenbildungen konnte oft für die nächsten Stunden das Wetter voraus gesagt werden. Heute geschieht dies über Satelliten.

Als kostengünstige Alternative gibt es auch Fischeye-Vorsätze welche meist über so genannte Serie 7 Adapter auf ein Standart oder Weitwinkelobjektiv montiert werden können. Damit erzielt man auch eine Kreisförmige Aufnahme. Allerdings ist die optische Qualität sichtbar schlechter (stärkere Verzeichnungen und Überstrahlungen bis hin zu Unschärfen).

Fischeye-Objektiv - Fixfocus Objektiv - floating elements - Foveon Chip

 

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