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Hobby Fotografie

 

 

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Über die analoge und digitale Fotografie

Buchstabe Z - Zoom-Objektive

 

Die Brennweite eines aus mehreren Gliedern bestehenden Linsensystems, kann durch den Abstand der Linsengruppen verändert werden.
Der Vorteil dieser Objektive ist das, sie mehrer Brennweiten beinhalten und das man den Bildausschnitt stufenlos in diesem Bereich ohne Objektivwechsel verändern kann. Ein zeitaufwändiger Objetivwechsel entfällt.
Die Bildqualität einer Festbrennweite ist zwar meist besser. Inzwischen gibt es aber zahlreiche Zoomobjektive die ebenfalls eine hervorragende Bildqualität haben, welche den Festbrennweiten sehr nahe kommen. Zoom-Objektive im reinen Weitwinkel oder reinem Telebereich sind optisch einfacher zu korrigieren (deswegen auch meist mit der besseren optischen Leistung) als Zooms die Weitwinkel und Telebereich evtl. in hohem Umfang (z.b. 28-300 mm) beinhalten.

Es gibt Drehzoom-Objektive, wo die Brennweite durch einen Drehring verändert wird. Der Vorteil ist eine exakte Einstellung des Bildausschnittes. Im Gegensatz zu einem Schiebezoom kann es aber bei manueller Focusierung in der Einstellgeschwindigkeit langsamer sein, da man zwei Einstellringe getrennt von einander bedienen muß. Mit Autofocus kann man dies aber in den meisten Fällen vermeiden. Meist wird diese Zoom-Konstruktion bei Standard- und Weitwinkelzooms angeboten. Inzwischen bei Autofocusmodellen auch sehr oft im Telebereich.

 

Es gibt Schiebzoom-Objektive, wo die Brennweite durch Verschiebung eines Einstellringes verändert wird. Da über den selben Einstellring durch Drehbewegung auch gleichzeitig die Schärfe eingestellt werden kann ist diese Konstruktion für Kameras ohne Autofocus und für schnelle Einstellsituationen (Sport, Kinder...) zu empfehlen. Der Nachteil kann sein, daß mit dem Alter die Mechanik sich lockert und der Einstellring beim runterneigen der Kamera + Objektiv durch die Schwerkraft bewegt wird. Sich also von alleine verstellt! Dies ist aber auch von der Verarbeitungsqualität des Objektivherstellers abhängig. Häufig habe ich so etwas bei günstigen Fremdfabrikaten erfahren müßen.

Bessere (und auch teurere) Zoom-Objektive haben heute oft einen getriebefreien Autofocus-Motor eingebaut (bei Nikon S = Silent Wave Motor, bei Canon USM = Ultra Sonic Motor genannt). Wenn man bei einem einfachen Drehzoom im Autofocusmodus versucht manuell die Schärfe zu korrigieren wird man ein knirschen hören! Die Folge wird die Beschädigung der Zahnrad betriebenen Übertragungsmechanik sein! Bei der Technik von Nikon oder Canon kann man ohne Schaden eines Getriebes in den Autofocus manuell eingreifen und so schnell veränderte Situationen fotografisch scharf festhalten. Ein weiterer Vorteil ist das diese Technik wesentlich leiser ist!

Wer gerne Polfilter einsetzt, sollte beim Kauf eines Zoom-Objektives darauf achten, das sich die Frontlinse der Optik beim focusieren und einstellen der Brennweite nicht dreht! Bei manchen Zooms ist dies der Fall, dadurch würde sich auch die Wirkung eines Polfilters ändern und müßte vor jeder neuen Aufnahme wieder neu nachgestellt werden!

Zeiss-Softar - Zoom-Objektive

 

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